Blackjack
Das Spiel Black Jack wird auf der Welt am meisten gespielt und zählt zu den beliebtesten Kartenspielen überhaupt, welches in Spielcasinos angeboten wird. Dieses Glücksspiel stammt ursprünglich aus Frankreich, wo man damals das “Vingt et un” erfand, welches bei uns eher als “Siebzehn und Vier” hohen Bekanntheitsgrad hat. Die Regeln sind weltweit verbreitet und sehr klar und einfach. Im “echten Leben” sowie online zählen die Richtlinien gleich. Womöglich ist dieses Spiel deshalb so beliebt, weil der Spieler Einfluss auf den Verlauf hat. Hier ist es nicht nur eine Frage des Glücks, sondern auch des Könnens, da man eine spezielle Zählstrategie anwenden kann. Verfolgt man eine gute Zählstrategie beim Black Jack, so kann man durchaus als der Abräumer des Tages mit vollen Taschen nach Hause gehen. Doch auch hier gilt es, sich ein gesundes Maß und Ziel zu setzen.
Die Geschichte von “Siebzehn und Vier”
Die ersten Belege für 52-Karten-Decks reichen bis ins 15. Jahrhundert in Europa zurück, wo sich besonders Frankreich in den Vordergrund des Glücksspiels drängte. Früher als “chemin de fer” machte sich das Spiel “Black Jack” bald einen Namen. Über die genauen Urausführungen lassen sich allerdings nur Spekulationen aufstellen, da man annehmen muss, dass sich das Spiel über die vergangenen Jahrhunderte durch unterschiedliche Varianten zu dem Spiel durchgesetzt hat, wie wir es heute kennen. Den Namen “Blackjack” hat das Spiel aufgrund einer besonderen Regelung, die damals verhängt wurde. Damals erhielt der Spieler, der Pik Bube und Pik Ass hatte, einen zusätzlichen Gewinn. Diese Regel gilt zwar heute nicht mehr, der Name ist allerdings geblieben. Die Urwurzeln stammen aus dem früheren “vingt et un” – zu deutsch 21. Offiziell hat Black Jack seit 1800 einen wichtigen Stellenwert in den Casinos. Seither wird es von Zockern aus allen Ländern entweder in den Spielcasinos oder in privaten Kreisen und auch online gespielt. Verständlicherweise gibt es die Ausführung auf dem PC erst so lange, wie es auch das Internet gibt, darum kann man in diesem Bereich erst auf eine kurze Geschichte von ca. 10 Jahren zurückblicken. Gerüchten zufolge gibt es immer wieder Studentengruppen, so wie es auch der Film “21″ zeigt, die sich auf eine besondere Strategie festgelegt haben, um somit das große Geld zu machen.
Die Regeln beim Black Jack
Das Spiel Blackjack fordert viel Erfahrung, wenn es darum geht, den Einsatz zu verdoppeln, bzw. eine Versicherung abzuschließen. Neben Glück verbessert eine gute Zählstrategie die Chancen, da man bis zu einem gewissen Grad berechnen kann, welche Karten im Spiel schon vorgekommen sind und mit welchen Werten man noch rechnen kann, weil sie sich noch im Stapel befinden. Es gibt sehr einfache Regeln und das Spiel ist leicht verständlich. Beim Blackjack beginnen der Spieler und der Dealer mit 2 Karten. Es wird sofort aufgedeckt, sodass jeder die Karten einsehen kann. Wenn der Dealer von Anfang an ein Ass hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zu einem Black Jack (Sprich einer Summe von insgesamt 21 Punkten) kommt – darum ist es möglich, davor eine Versicherung abzuschließen. Im Falle, dass sich der Spieler nicht versichert, ist der Einsatz weg. Bei einer Versicherung bleibt der Einsatz erhalten. Danach hat man die Wahl, ob man selbst eine Karte möchte oder nicht – je nachdem, wie knapp man sich an die 21 wagt. Die Zahlenkarten haben denselben Wert, Bildkarten zählen 10 und Asse 1 bzw. 11 Punkte (je nachdem). Sobald man sich allerdings “überkauft” und mehr als 21 Punkte erreicht, ist man ausgeschieden und der Einsatz gehört der Bank. Der Spieler spielt immer gegen die Bank – nicht gegen andere Mitspieler. Bei guten Chancen hat man die Möglichkeit, sein Blatt zu “splitten”. Somit erhöht man die Chancen auf einen Black Jack. Gleichzeitig muss man natürlich auch den Einsatz erhöhen – ohne Einsatz, kein Spiel. Fazit: Blackjack ist ein Spiel des Glücks und Geschicks.
Black Jack wird mit einer Kartenanzahl von 52 Stück gespielt, welche dem Bridgeblatt entsprechen. Es werden insgesamt sechs Pakete verwendet, um möglichst viele Variationen zu erhalten. Der Spieler hat das Ziel, mit 2 oder mehreren Karten eine Punkteanzahl von 21 zu erreichen. Dies sollte man früher als der “Dealer” vollbringen, um seinen Einsatz zu verdoppeln. Den Wert der Karten beschreiben die Karten selbst – die Punkte entsprechen immer der Anzahl des Wertes, der auf der Karte steht. Sämtliche Bilderkarten – außer die Asse – zählen 10 Punkte. Ein Ass zählt entweder 1 Punkt oder 11. Ein Ass kann somit nach Belieben verwendet und gezählt werden – ganz nachdem, was man gerade braucht.
Der Gegner ist nur der Dealer, nicht die Mitspieler. Der Dealer steht für die Bank und handelt im Sinne dieser. Am Anfang werden die Karten verteilt – jeder erhält 2 Stück. Die zweite Karte erhält der Dealer erst dann, wenn alle Mitspieler ihre 2 Karten besitzen. Die zweite Karte des Dealers bleibt allerdings verdeckt. Nun trifft jeder Spieler die Entscheidung, ob er eine weitere Karte möchte oder bei dem Wert bleiben will, den seine 2 Karten bereits aufweisen. “Verkauft” man sich und überschreitet man die Punkteanzahl von 21, so hat man gleich verloren und der gesamte Einsatz geht an die Bank. Der Dealer muss folgende Regel beachten: bis zu 16 Punkten muss er eine weitere Karte ziehen, egal, welche Karten bereits im Spiel vorgekommen sind oder welche sonstigen Umstände vorliegen. Ab 17 kann er Schluss machen mit dem “Karten kaufen”. Der Dealer hat auch nicht die Möglichkeit bei einem Ass zu variieren, was den Wert betrifft. Für den Dealer zählt ein Ass immer mit der vollen Punkteanzahl von 11. Die einzige Ausnahme ist, wenn der Wert von 21 überschritten wäre – nur dann zählt das Blatt mit seinem niedrigeren Wert von 1.
Wenn weder der Spieler noch der Dealer 21 Punkte bei einer Runde erreichen, so hat jener gewonnen, der näher an der 21 liegt. Dieser erhält den verdoppelten Einsatz. Die Gewinnsumme beträgt das eineinhalbfache, wenn der Spieler genau 21 Punkte durch einen Black Jack hat. Allerdings gewinnt die Bank nicht das eineinhalbfache, wenn der Dealer eine Black Jack hat, sondern nur den Einsatz des Spielers. 21 Punkte, die sich aus mehreren als 2 Karten zusammensetzen, können nur von einem “echten” Black Jack geschlagen werden, der aus einer Bildkarte und einem Ass besteht.
Variationen der Regeln
Viele Casinos ändern die Regeln zugunsten der Hausbank für das Spiel Black Jack ab. In den meisten Fällen schränkt man das Teilen und Verdoppeln ein. Wenn die ersten zwei Karten 9 oder 11 Punkte aufweisen, kann man verdoppeln. Hat ein Spieler eine geteilte Hand, darf dieser nicht teilen. Das Teilen an sich ist allerdings mehrfach möglich. Die Kartenausgabe ist ebenfalls in vielen Casinos weltweit unterschiedlich. Beispielsweise ist es in den Vereinigten Statten der Fall, dass der Dealer erst dann seine zweite Karte bekommt, wenn die Mitspieler bereits beide Karten in der Hand halten. Somit werden die Spieler nicht vor dem Dealer bedient. Je nachdem, in welchem Casino man spielen möchte, sollte man darum unbedingt abklären, welche Regelungen gelten.
Was bedeutet eine Versicherung beim Black Jack?
Die Versicherung ist eine besondere Regelung und kann den Spieler absichern, wenn der Dealer ein Ass als erste Karte hat, weil die Chancen hoch sind, dass er einen Black Jack bekommt. Der Dealer fragt in diesem Fall offiziell in die Runde, ob Versicherungen abgeschlossen werden sollten. Versichern kann man sich mit der Hälfte des Betrages, der dem Einsatz entspricht. Wenn dann der Dealer tatsächlich einen Black Jack hat, erhält der Spieler, der sich zuvor versichert hat, das Doppelte zurück. Das Ganze wird als “kleine Nebenwette” gehandhabt. Ob es sich lohnt, liegt im Auge des Betrachters.
Ausbildung für Dealer im Bereich Black Jack
In den Vereinigten Staaten gibt es sogar Schulen, an denen Dealer zum Black Jack-Profi ausgebildet werden. Hier schulen lizenzierte Lehrer über die Taktiken und Strategien des Spiels. Für eine Dealer-Ausbildung im Bereich des Black Jack Glückspiels sind keine besonderen vorläufigen Kenntnisse oder Auszeichnungen erforderlich. Manche Länder haben allerdings Richtlinien und Normen für die Ausbildung. Diese beziehen sich meist auf das Alter – was in den meisten Fällen entweder 18 oder 21 beträgt. Eine Dealer-Schule schafft eine Umgebung ähnlich der eines echten Casinos mit echten Tischen, Chips und anderen professionellen Geräten um Routine in der Casino-Glücksspiel-Industrie zu bekommen. Während es vielleicht einfach nur ein paar Minuten reinen Glückes benötigt, um einundzwanzig Punkte zu erreichen, ist viel mehr Kenntnis und Erfahrung nötig, um das Spiel wirklich zu meistern.
Das Glückspiel online und mobil erleben
Online-Black Jack ist ähnlich wie Black Jack in den Casinos, es gibt im Unterschied dazu nur ein paar Variationen mehr. Es gibt Menschen, die regelrecht süchtig danach sind, Black Jack zu spielen und das jeden Tag – stundenlang. Sie lieben es, in den Casinos zu spielen, da sie die maximale Unterhaltung lieben und sich erhoffen, dort mehr Geld zu gewinnen. Es gibt viele Online-Casinos, die unterschiedliche Spiele anbieten, aber nur wenige sind echt und begehrt. Auch bei Online-Casinos muss man mithilfe einer Mitgliedschaft beitreten und seine Daten preisgeben. Wer sich auf die Suche nach der perfekten Anleitung für das Spiel des Black Jacks begibt, macht sich vergebens auf die Suche. Im Internet gibt es viele Online-Shops, die für Geld ihre “angeblichen” Regeln und Strategien verkaufen und anhand von Diagrammen und Tabellen den sicheren Gewinn prophezeien. Diese sind jedoch alles andere als seriös und nicht zu empfehlen. Wenn es so einfach wäre, dann würden alle nur gewinnen, oder nicht? Mittlerweile sind Handys, die sogenannte “Aps” für Online-Gaming in Casinos anbieten, absoluter Trend. Diese Smartphones stehen in ständiger Verbindung mit dem Internet und erlauben es dem Benutzer, mitzubieten und Wetten abzuschließen.
Die Einsätze und Wetten
Bevor der Spieler seine Karten ausgeteilt bekommt, muss er seinen Einsatz festlegen. Hier variieren Online-Casinos sowie echte Casinos insofern, dass es diverse Tische gibt, an denen ein Mindesteinsatz vorgegeben wird. Das Maximum sowie das Minimum werden konkret festgelegt. Dies bezeichnet man als sogenanntes “Tischlimit”. Sobald jeder Spieler seinen Einsatz auf den Tisch gelegt hat, werden die Karten ausgegeben und die Runde beginnt. Dann ist es nicht mehr möglich, den Einsatz zu ändern. Während des Spiels ist es hingegen möglich, zu verdoppeln, zu splitten oder zu versichern. Wenn die Aussichten auf ein gutes Blatt und somit auf einen Gewinn gut sind, so hat man die Option zu verdoppeln, nachdem man die 2 Karte erhalten hat. Danach hat man nur noch das Recht auf eine Karte. Verdoppeln macht dann Sinn, wenn man 11 oder 10 Punkte hat und sich bei der nächsten Runde einen Black Jack erhoffen kann. Hat man hingegen 2 Karten, welche denselben Wert haben, kann man teilen. Splitten heißt beim Black Jack, aus einem “Blatt”, bei welchem beide Karten denselben Wert haben, zwei zu machen. Hierbei muss der Betrag ebenfalls zweimal gesetzt werden. Es gibt Casinos, die sogar einen Dreifach-Splitt erlauben. Dies ist je nach Regeln unterschiedlich. Entscheidet man sich für einen Surrender, so wird die Hand aufgegeben.
Welche Strategie lohnt sich?
Laut Reglement muss der Spieler immer vor dem Dealer eine Entscheidung treffen. Darum sollte man sich die Spielstrategie gut überlegen, bevor man sich ins Spielvergnügen stürzt. Hierzu ist es notwendig, die Grundstrategien zu beherrschen. So kann man leichter Entscheidungen fällen, wenn es die Situation erfordert. So fällt es einem leichter, sich dafür oder dagegen entscheidet, eine Karte zu nehmen oder nicht. Wenn man mit einem guten Blatt bzw. einem Gewinn rechnen kann, weil es gerade “gut läuft”, so lohnt es sich, den Einsatz zu verdoppeln. Beispielsweise kann man somit durch einen Splitt auch das Doppelte des Gewinnes erspielen. Hier gilt es, Soft oder Hard Hand zu unterschieden. Dies betrifft die Asse und deren Verwendung. Es geht darum, entweder den niedrigeren oder den höheren Wert der Asse einzusetzen. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass die Banken einen Vorteil von 7 Prozent hat, was das Spielen ohne Strategie betrifft. Darum sollte man sich als Spieler auf alle Fälle für eine Strategie entscheiden, weil der Vorteil dann auf 0,5 Prozent sinkt.
Die Strategie des Kartenzählens
In früheren Tagen wurde der bereits benutzte Stapel der Spielkarten separat auf die Seite gelegt, was es dem Spieler ermöglichte, mitzuzählen und mit einem gewissen Blatt zu rechnen. Neu gemischt wurde dann, wenn ca. drei Viertel der Karten verspielt waren. Auf diese Strategie berief sich der berühmte amerikanische Mathematiker Edward Thorp und er erfand daraufhin eine besonders Strategie, indem er die Karten auf diese Weise zählte und sich Wahrscheinlichkeiten ausrechnete.
Als die Casinos dies bemerkten, wurden Gegenmaßnahmen ergriffen. Seither werden mehrere Kartenstapel verwendet und somit ist es für den Spieler nahezu unmöglich, einer Zählstrategie nachzukommen. Allerdings haben die Profis, die sich darauf spezialisiert haben, Karten zu zählen und ihren Gewinn zu kalkulieren, nach wie vor die Möglichkeit dazu – dies allerdings zu erschwerten Bedingungen.


