Baccarat

Baccarat zählt zu einem der Kartenspiele, das man sehr leicht erlernen kann. Man muss sich hierfür keine komplizierten Spielregeln merken, sondern nur auf den Spielverlauf wetten. Es besitzt gewisse Ähnlichkeiten zu Black Jack, aber es ist nicht notwendig, während des Spiels weitere Entscheidungen zu treffen, wie das Spiel weiterverläuft. Es gibt drei Wett-Varianten. Man setzt entweder auf den Spieler, auf das Haus oder aber auf ein Unentschieden. Ziel des Spiels ist es, so nah wie möglich an die Zahl 9 heranzukommen. Hierbei müssen die unterschiedlichen Kartenwerte beachtet werden, die sich wie folgt zusammensetzen…

Der Wert der Karten und ihre Berechnung
Das Ass hat einen Wert von 1, während die Zahlenkarten von 2 bis 9 nach ihrem angegebenen Zahlenwert gezählt werden. Die 10 sowie alle übrigen Bilderkarten zählen 0. Doch es gibt die Besonderheit, dass nie mehr als die Zahl 9 als Wert herauskommen kann. Hat man eine 7 und eine 9, ergibt sich darauf nicht 16, sondern die Zahl 6, die Zehner werden einfach ignoriert. Eine 3 und eine 8 ergeben 1 und nicht 11. 5 oder 6 ergeben ebenfalls eine 1 und 7 und 5 eine 2. Die Beispiele lassen sich beliebig erweitern, aber der Sinn sollte wohl klar sein. Durch die geringe Kartenvielfalt sind keine vielfachen Kombinationsmöglichkeiten gegeben.

Die Spielabfolge ist recht einfach gestaltet. Der entsprechende Dealer teilt zu Beginn insgesamt 4 Karten aus, zwei für den Spieler und 2 für das Haus. Sollte sich daraus für einen der beiden ein Gesamtwert von 8 oder 9 ergeben, spricht man beim Baccarat von einem „Natural“. Es dürfen hier keine weiteren Karten mehr ausgeteilt werden. Ist der Gesamtwert von Haus und Spieler gleich, dann spricht man von einem Unentschieden und das Spiel wäre auf diese Weise sofort beendet. Schwieriger ist es, wenn nach den ersten beiden Karten kein „Natural“ oder Unentschieden vorhanden ist. Denn dann werden weitere Karten nach einem bestimmten System ausgeteilt. Der Handlungsspielraum ist bei allen eingeschränkt und die Handlungen vorgegeben, alles, was man tun muss, ist seine Einsätze zu tätigen und zu hoffen.

Beim Kartenspiel Baccarat erhält übrigens der Spieler immer zuerst seine Karten, nicht nach der Reihe wie beim Blackjack. Folgende Szenarien wären vorstellbar. Die Haushand hält einen Wert von 3 auf der Hand. Der Spieler bekommt mit seiner dritten Karte etwas anderes als eine 8, hat das Haus gewonnen. Liegt der Haushandwert bei einer 5 und der Spieler erhält eine Karte von 4 bis 7, ist ebenfalls das Haus der Gewinner. Bei einer 4 des Hauses, gewinnt dieses ebenfalls, sollte der Spieler etwas anderes als eine 0, 1, 8 oder 9 erhalten. Bei einer gehaltenen 6 gewinnt diese auch, wenn der Spieler eine 6 oder eine 7 bekommt. Das klingt im ersten Moment etwas verwirrend, doch grundsätzlich sind die Baccarat-Regeln recht einfach gehalten.

Die Auszahlungen bei Baccarat
Auch die Auszahlungen sind recht übersichtlich. Lange rechnen muss man hier nicht. Setzt man auf den Sieg der Spielerhand, dann bekommt man seinen Einsatz im Verhältnis 1:1 ausgezahlt, also man verdoppelt seinen Einsatz. Setzt man auf den Sieg des Hauses, ist das Verhältnis ebenfalls 1:1. Bei einem Unentschieden beträgt die Auszahlung beachtliche 8:1. Was aber recht selten ist und viel Glück erfordert. In Online-Casinos sind die Einsätze meist begrenzt, es werden Maximalwetten von 250 Euro bzw. Dollar angenommen, die Mindestwerte liegen bei 1 Euro bzw. Dollar, je nachdem, welche Währung das Online-Casino anbietet. Wichtig – wie überall – ist es, sich ein bestimmtes Limit zu setzen und dies auch nicht zu strapazieren. Gerade bei Glücksspielen kann man nicht mit Gewalt gewinnen und man sollte wissen, wann es genug ist. Vielleicht sollte man sich vor Beginn des Spiels in einem bestimmten Onlinecasino über die genauen Bestimmungen informieren.

Man hört immer wieder von Spielern, die sich eine perfekte Strategie erarbeitet haben. Letztendlich entscheidet bei Baccarat aber das Glück. Man kann nicht recht viel tun, um seine Gewinnchancen zu erhöhen, außer auf bessere Karten zu hoffen. Doch ist natürlich normal, das man sich vor dem Spiel einige Gedanken macht. Es stehen viele Entscheidungen an, die für den Spielverlauf von Bedeutung sein können und die den Erfolg und die Gewinnchancen erhöhen. Einige diese Regeln sollte man sich zu Herzen nehmen und man sollte sich daran orientieren.

Baccarat-Strategien
Viele notieren sich den Verlauf der Karten an den Tischen, in der Hoffnung, hieraus etwas über die Zufälligkeiten oder ein System zu erfahren. Es werden Strukturen gesucht und analysiert. Recht übersichtlich sieht man den Spielverlauf auch auf den Monitoren, das Casino unterstützt also diese Taktik, wohl wissend, dass es im Glücksspielsektor eh keinen Einfluss gibt. Außerdem würden diese ihren Spielern wohl keine „Geschenke“ machen und ihnen Tipps geben. Doch sich nur daran allein zu orientieren, ist wohl nicht sehr schlau. So könnte man vielleicht einmal eine Glückssträhne haben, doch kann diese auch recht schnell wieder vorbei sein und man findet den Absprung nicht. Alle Hände sind in sich abgeschlossen, die vorhergehende Hand hat keinen Einfluss auf die nächste Hand, alles beginnt wieder von vorne. Daher sollte man sich auf sein eigenes Glück verlassen und sich nicht lange mit Wahrscheinlichkeiten belasten. Dann verkrampft man als Spieler nur und wird definitiv Fehler machen.

Wie bereits erwähnt, ist die Auszahlung bei einer Wette auf ein Unentschieden recht verlockend. Doch gute Spieler werden darauf nicht setzen, da der sogenannte Hausvorteil sehr hoch ist im Vergleich zu einer Wette auf das Haus oder den Spieler. Schaut man auf die Wahrscheinlichkeiten, dann wäre es immer besser auf das Haus zu setzen, da hier der Vorteil höher ist, doch wäre das auf Dauer wohl eher langweilig. Langfristig gesehen gewinnt das Haus eh immer, daher ist es empfehlenswert, darauf zu setzen. Doch es soll auch Spaß machen, was für die meisten Spieler eh das Wichtigste ist. Ist man noch ein unsicherer Spieler, sollte man sich die Spielpraxis erst einmal über die Spielgeldspiele holen, hier kann man sozusagen ein wenig üben, bis man sich an Geldspielen versucht.

Schon zu Beginn wird man merken, das Baccarat eine sehr hohe Anziehungskraft besitzt. Wer einmal gespielt hat, der wird immer wieder spielen. Dafür steht die Leidenschaft, das Spiel umgibt ein gewisser Glamour. In den echten Live-Casinos sind die Bereiche, in denen Baccarat gespielt wird, meist in Samt umgeben, schwere Vorhänge trennen den Spielort ab. Dies alles hat schon seinen Reiz für jeden Spieler. Reichtum und das Ansehen stehen hier im Vordergrund, ältere Männer mit viel Geld, begleitet von sehr hübschen Frauen, die ihren Männern beim Spielen zusehen. All das sind Eindrücke, denen man begegnet, wenn man Fans auf Baccarat anspricht und diese davon berichten. Das schreckt viele ab, weil man denken könnte, dies Spiel sei nur für ein gewisses Klientel bestimmt.

Wie hoch sind die unterschiedlichen Gewinnchancen?
Bei einer Wette auf das Haus beträgt der Hausvorteil 1,17 %. Bei einer Wette auf den Spieler ist der Hausvorteil ein wenig höher und liegt bei 1,35 %. Das ist recht knapp und zeigt schon, wie spannend der jeweilige Spielverlauf sein kann. Von den jeweiligen Gewinnen wird allerdings noch eine Gebühr verlangt, die beträgt im Schnitt 5 %. Dies sollte man bei der Gewinnermittlung mit einberechnen und sich am besten vorher genau über die Gebühren informieren. Schließlich gehen diese noch im Nachhinein vom Gewinn weg und sollten sich relativ gering halten. Man will von seinem Gewinn ja auch etwas haben.

Es ist übrigens ein Unterschied mit wie vielen Kartendecks gespielt wird. Denn auch hier ändert sich die jeweilige Wahrscheinlichkeit beim Wettergebnis zwischen Bank, Spieler und Unentschieden. Meist handelt es sich bei den Unterschieden nur um ein paar minimale Dezimalstellen, doch diese können – gerade, wenn hohe Geldbeträge eingesetzt werden – gleich einen riesigen Unterschied ausmachen. Am geringsten ist demnach der Hausvorteil, wenn nur ein Kartendeck gespielt wird.

Varianten und Herkunft von Baccarat
Mittlerweile gibt es vier unterschiedliche Varianten von Baccarat. Das Original ist aus Frankreich, hier vermutet man den Ursprung von Baccarat. Gerade der Hochadel war von diesem Spiel recht begeistert. Aber auch der Italiener Lino Bussoli soll eine Art Baccarat erfunden haben. Er war ein Sinnbild für unseriöse Geschäfte, war ein Geldverleiher und stammte aus der Gegend von Abruzzen. Er suchte immer nach neuen Möglichkeiten, um Geld zu verdienen. Daher war er ein Förderer des Glückspiels und er erreichte einen sehr großen Ruhm. Das Spiel verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit auf der ganzen Welt.

So findet man in den Spielcasinos oder in den Online-Casinos Baccarat-Spiele der unterschiedlichsten Art. Diese tragen dann Namen wie Amerikanisches Baccarat, Europäisches Baccarat, Chemin de Fer Baccarat oder Baccarat de Banque. Man ist sich nicht sicher, wann Baccarat das erste Mal in Amerika gespielt wurde, man nimmt aber an, dass es wohl in Las Vegas, über den Umweg über Kuba, zuerst angeboten wurde. Diese Variante hat sich auch in den Online-Casinos durchgesetzt. Doch bis auf ein paar kleine Änderungen ist Baccarat in allen Ländern gleich und man muss sich nicht sonderlich umgewöhnen.

Auch im asiatischen Bereich trifft man Baccarat häufig an. Die Beliebtheit zeigt sich auch dadurch, dass sich viele Asiaten nach Las Vegas und in die Casinos begeben, um Baccarat zu spielen. Hierfür sprechen auch die High-Roller, die allesamt aus dem asiatischen Raum stammen. In den asiatischen Casinos selber sind die Regeln nicht so streng, wie in Amerika. Hier ist es den Spielern erlaubt, gemeinsam gleichzeitig an einem Tisch zu wetten. Für die reibungslose Abwicklung sind hier mehrere Dealer abgestellt, die sich die Einsätze und den Spielverlauf merken. In den Online-Casinos ist natürlich auch weiterhin alles gleich geblieben.

Um Routine zu erreichen, muss man sehr oft spielen, denn nur so werden die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse gefördert und lassen einen zu einem guten Spieler werden. Baccarat ist ein reines Ratespiel, strategisch und mit Logik kann man hier nicht vorgehen. Allerdings sollte man sich immer wieder vor Augen führen, dass der Spieler gegenüber dem Haus einen minimalen Vorteil hat. Grob gerechnet stehen die Chancen in jeder einzelnen Runde bei knapp 50 %. Gerade in der Anfangszeit bietet sich die Möglichkeit, auf die Bank zu setzen. Die Bank hat eindeutig höhere Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Das Unentschieden ist ja wie bereits erwähnt, keine Option auf dauerhafte Gewinne.

Das Baccarat-System
Man kann sich auch bezüglich der Geldeinsätze an den Baccarat-Systemen versuchen. Das bedeutet, man versucht, bei minimalem Risiko einen maximalen Gewinn zu realisieren. Dieses System ist bekannt unter der Bezeichnung „1-2-3-6“ und funktioniert eigentlich ganz einfach. Die erste Wette ist die 1. Im Falle eines Gewinns wird dieser in zwei gleiche Teile geteilt. Die nächste Wette ist im Fall eines Gewinnes dann die 3. Sollte man wieder gewinnen, kommt man in den Bereich der Wetten von 6 Teilen. Sollte man einmal verlieren, dann startet man wieder bei der 1. Es scheint zwar etwas umständlich und weniger lukrativ zu sein, doch auf lange Sicht gesehen werden die Verluste minimiert und die Gewinne definitiv maximiert.

Im Online-Bereich wird auch bei Baccarat ein Bonus angeboten. Diesen sollte man, wenn möglich, auch in Anspruch nehmen, denn dies ist ja streng genommen geschenktes Geld, mit dem man spielen darf. Auch kann man in den Online-Casinos kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen, zahlreiche Hilfe-Seiten stehen einem zur Verfügung und helfen einem die Regeln und Strategien zu verstehen. Meist beginnt der Service schon bei der Kontoeröffnung, die ja eine wichtige Voraussetzung für das Baccarat-Spiel um Geld ist. Auch wenn man zu Beginn noch nicht ganz sicher ist, mit welchen Karten man einen Vorteil hat, kann man sich schnell und einfach informieren.

Wird bereits im Vorfeld jemand von diesem Spiel abgeschreckt, der sollte sich einmal näher damit befassen. Baccarat ist nicht so kompliziert, wie es klingt. Zumindest ist es eine echte Alternative zu den sonstigen Online-Casino-Spielen. Gerade hier wird einem das Rechnen und Setzen per Knopfdruck abgenommen und man muss nicht auch noch an andere Spieler oder Gegner denken. Dieses einfache und doch recht anspruchsvolle Spiel ist es wert, einmal bei einem Online-Casino-Besuch oder real ausprobiert zu werden.

CasinoWelt.com Bewertung

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